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Filialkirche St. Valentin, Gladbach

Filialkirche St. Valentin Gladbach


GladbachDie Geschichte der Filiale Gladbach ist eng mit der Geschichte der Pfarrei Dreis und der Geschichte des Klosters Echtenach verbunden. In den Jahren 1148 und 1161 wird der Abtei Echternach der Besitz des Ortes Dreis mit seinen Kirchen von den Päpsten Eugen III. und Viktor IV. bestätigt. Zu diesen Kirchen gehörte auch die Kirche in Gladbach. Bei einer Visitation des Landkapitels Piesport im Jahre 1569 werden die Kapellen von Bruch und Gladbach als Filialen der Pfarrei Dreis genannt. Zu dieser Zeit war die Kapelle dem Hl. Willibrord geweiht. Wie die Kapelle zu dieser zeit ausgesehen hat, zeigt eine Federzeichnung des Echternacher Abtes Johannes Bartels aus dem Jahre 1597. Im Jahre 1808 wurde Bruch von der Pfarrei Dreis abgetrennt und damit auch die Filiale Gladbach der neuen Pfarrei Bruch zugeschlagen. Der Bau der jetzigen Kapelle wurde im Jahre 1788 begonnen, nachdem im Jahre 1713 die Mitten im Dorf stehende alte Kapelle als "in miserablem Zustand" von einem Visitor gerügt worden. Es handelte sich bei dem Neubau um einen einschiffigen Bruchsteinbau mit Chor. Da die Gemeinde Gladbach von ca. 200 Einwohnern im Jahre 1800 auf ca. 400 Einwohner im Jahre 1960 gewachsen war, wurde eine Erweiterung der Kirche notwendig. Aber erst im Oktober 1971 wurde mit der Erweiterung begonnen. Es wurden 2 Seitenschiffe, eine Verlängerung des Hauptschiffes und der Anbau einer Sakristei verwirklicht. Am 20.12.1972 wurde die neue Filialkirche in Gladbach geweiht. Dieser Bau blieb bis heute unverändert. Im Jahre 1988 wurde das 200-jährige Bestehen der Filialkirche gefeiert. Heute ist die Kirche dem Hl. Valentin und der Hl. Apollonia geweiht.